Mittwoch, 15. März 2023

 16.03.2023

Noch ein kleiner Nachtrag zu Denham, der Eagle Bluff Board walk :




Und wunderschöne alte Boote :

Eigentlich wollten wir uns, als wir noch in Denham waren, die Stromatolites anschauen. Ich habe schon mal darüber berichtet. Es ist die älteste noch lebende Lebensform auf unserem Planeten, mit etwa 4 Milliarden Jahren. 

Leider ist am 12. April 2021 der Cyclone Seroja an der Küste von WA entlang gezogen und hat schwere Verwüstungen angerichtet. Dieser Cyclone hat auch die Brücke die bei den Stromatolites ins Wasser führt, zerstört. Ja genau, vor fast zwei Jahren !! Und die Brücke ist immer noch kaputt.

Schade !!


Nun sind wir aber inzwischen in Exmouth angekommen, was unser Umkehrpunkt von unserer Reise ist. Wir haben schon eine Liste, was wir auf den 8500 km hierhin verpasst haben und auf unserer Rückreise noch sehen wollen. Aber zuerst ein Nachtrag von der Reise nach Exmouth. 

Man muss ja auch mal etwas Verrücktes machen. Als wir noch in Denham waren, haben wir uns den Francois Peron National Park. Wer war Francois Peron :

François Auguste Péron (22. August 1775 – 14. Dezember 1810) war ein französischer Naturforscher und Entdecker, der während seiner Reise, zwischen 1801 und 1803 bedeutende Abschnitte der australischen Küste kartografierte. Mit Hilfe des Künstlers Charles Alexandre Lesueur, war Péron maßgeblich für das Sammeln von etwa 100.000 zoologischen Exemplaren verantwortlich – die bisher umfassendste naturgeschichtliche Sammlung Australiens. Obwohl er starb, bevor er seine Exemplare vollständig studieren konnte, leistete Péron einen wichtigen Beitrag zu den Grundlagen der Naturwissenschaften in Australien und war ein vorausschauender ökologischer Denker.

Jetzt zu dem Verrücktem. Dieser National Park beherbergt eine verlassene Schaf Farm, in der bis vor 30 Jahren noch Schafe gezüchtet und geschoren wurden. Ein Gebiet, was so trocken und harsch ist, das dort kaum etwas wächst. 

Und so sieht es dort heute aus :













Und natürlich sind die meisten Gebäude aus Asbest :


Doch es wurde noch etwas Verrückter, denn dort befindet sich auch eine heiße Quelle und ein Bad in dem man baden kann. Also bei 36 Grad im Schatten, Schatten hatten wir leider nicht, in 40 Grad heißes Wasser :




Danach ging es weiter durch roten und heißen Sand des Parks: 




Hin zu einer wunderschönen Bucht, wo roter Sand auf weißen Sand trifft und das Wasser klar und warm ist :




Kann man hier schwimmen ? Klar kann man, aber man sollte sehr vorsichtig sein, denn dort git es :


Und wie wir im Aquarium gelernt haben, tun die wohl richtig weh. Eine Steinfisch-Vergiftung ist extrem schmerzhaft, aber nicht tödlich. Sie hält nur 24 Stunden an. Allerdings kann man den Patienten nicht helfen, denn es gebe kein Antidot. Es wird empfohlen, hochdosiert Benzodiazepine zu geben. Das beruhige die Patienten ungemein. Das ist alles !!!

Also sind wir nicht ins Wasser gegangen.

Auf dem Weg zurück nahe unseres Caravan Parks :


Ein Emu schlendert seelenruhig durch die Strasse. Nicht so unüblich wie man vielleicht denken mag, aber immer ein schönes Schauspiel.

Und am abend gab es dann eins unserer Lieblingsessen, San Choy Bau. Ein Selbstbau-Essen.


Man nehme eine Salatblatt und tropft etwas Chilisoße hinein:


Etwas frischen Coriander :


Die San Choy Bau Mischung oben drauf ( Spezial Mischung aus Scheine Gehackten und Reis Nudeln) :


Frühlingszwiebeln oben drauf :


Und dann genießen :

 

Am nächsten Tag ging es dan  nach Exmouth. Was soll ich sagen, es ist verdammt heiß hier. Jeden Tag um die 40 Grad und kein Ende ins Sicht. Also machen wir das, was jeder vernünftige Mensch würde, eine Abkühlung im Wasser. Diesmal ohne giftigen Tiere im Wasser. Direkt neben Exmouth liegt der Cape Range National Park mit traumhaft schönen Stränden. Einer davon heißt Turquoise Bay und hat den Namen auch verdient :






Auch sonst ist der Park riesig und traumhaft :





Gestern war dann ein ganz entspanter Tag am Pool und wir haben angefangen unsere Rückreise zu planen. Abends noch ein BBQ mit einer deutschen und einer Schweitzer Familie. Heute fahren wir nochmal in den Cape Range National Park, um Nachmittags am Strand zu sein und dann abends die Schildkröten zu beobachten, die zurzeit hier an den Stränden brüten.

Ach ja, leider ist mein Kühlschrank im Auto kaputt gegangen. Nach über 5 Jahren musste ich mir also einen Neuen zulegen und zum Glück hatte der ortsansässige Caravan Dealer noch einen im Regal :







Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen