Sonntag, 12. Juni 2022

 13.06.22

Es ist Montag und wir haben einen nationalen Feiertag in Australien, es ist Queen's Birthday. Es gibt mal wieder etwas zu berichten, denn Sherri und ich waren gemeinsam für drei Wochen in Deutschland. Wir sind seit letzte Woche Montag wieder zu Hause und jetzt habe ich die Zeit gefunden von unserer Reise über unsere Reise zu schreiben. Dies wird ein sehr langer Eintrag und vielleicht auch mein letzter, da es immer sehr viel Zeit beansprucht und da ich auch nicht mehr reise, gibt es kaum noch etwas zu berichten. 

Aber nun geht es erstmal los. Am 15 Mai ging es los. wir sind nachmittags zum Flughafen nach Melbourne gefahren und sind dann um 21:20 abends nach Dubai gestartet:


16. Mai, Ankunft in Düsseldorf um 13:45. Koffer eingesammelt und den Leihwagen abgeholt. Ab zu meinen Eltern. Erstmal ein Glas Sekt und ein Stück Kuchen.



Am 17. Mai waren wir dann schoppen in Essen. Morgens ein früher Spaziergang am Rhein und durchs Dorf :




Meine Eltern hatten extra Ballons vor dem Haus aufgehängt :


Am 18. Mai sind wir dann mit meinen Eltern nach Köln gefahren. Zuerst ein Besuch am und im Kölner Dom :








Eine kleine Stärkung im Brauhaus Früh und das ein oder andere Kölsch :




Dann ging es weiter zum 4711 Haus :




Es war ein wunderschöner Tag und wir sind sehr viel gelaufen, haben aber sehr viel gesehen.

Am 19 Mai sind Sherri und ich dann zur Burg Eltz gefahren. Die Burg Eltz ist eine Höhenburg aus dem 12. Jahrhundert und eine der bekanntesten ihrer Art in Deutschland. Sie liegt im Tal der Elz, einem linken Nebenfluss der Mosel, in der Gemarkung der Ortsgemeinde Wierschem in Rheinland-Pfalz. Seit mehr als 800 Jahren im Besitz der Adelsfamilie Eltz, ist das Bauwerk weitgehend erhalten. Es gehört wie das Schloss Bürresheim und die Burg Lissingen zu den Befestigungsanlagen in der Eifel, die nie gewaltsam erobert wurden.







Wie klein die Leute früher waren :


Currywurst, auch Sherri mochte sie von da an sehr. 


Von da an waren wir ziemlich angetan von Burgen und Schlössern, die uns nun auf unserer Zeit in Deutschland begleiten sollten. 

Am 20 Mai war dann den Geburtstag von meinem Vater und Sherri und ich sind nach Meckenheim zu seiner Lieblingsbaumschule gefahren um ein Geschenk zu kaufen. 

Am 21 Mai hat mein Vater dann seinen Geburtstag gefeiert. Es waren die meisten seiner Freunde, Bekannte, Familie und Nachbarn da. 









Am 22 Mai sind Sherri und ich zum Drachenfels gefahren, um uns das Schloss Drachenburg anzuschauen. Schloss Drachenburg entstand von 1882 bis 1884 als Privatvilla für den aus Bonn gebürtigen Pariser Finanzfachmann Stephan von Sarter. Schloss Drachenburg ist somit ein sehr junges Schloss und weckt kaum Interesse bei Historikern. 








23 Mai, schoppen und entspannen. 

24 Mai. Nach einem Vorschlag von meinem Vater, wir sollten doch mal nach Trier fahren, da Trier historisch so wichtig für Deutschland war, haben wir das auch getan.

Die Porta Nigra (lateinisch für „Schwarzes Tor“; früher auch Porta Martis und Römertor) ist ein ab 170 n. Chr. errichtetes früheres römisches Stadttor am Porta-Nigra-Platz und Wahrzeichen der Stadt Trier. Der Name Porta Nigra stammt aus dem Mittelalter. 



Erbaut zum Ende des 2. Jahrhunderts war das Amphitheater, ähnlich zu heutigen Veranstaltungsarenen, ein Ort der Massenunterhaltung. Bei der Errichtung wurde der Bau vermutlich als Tor in die Stadtmauer integriert. Die ca. 22 Meter hohen Ränge boten bis zu 18.000 Zuschauern Platz.









Trier strotzt nur so von Geschichte. Noch ein Abstecher in die Liebfrauen-Basilika :



Am 25 Mai hat meine Schwester dann ihren Geburtstag (am 24.Mai) gefeiert. Es waren viele ihrer Freunde da.








Doch zu später Stunde, als nur noch der harte Kern da war, eskalierte der Abend und wurde legendär und unvergesslich. Es wurde gesungen, getanzt, getrunken und sehr viel gelacht :










Am 25 Mai sind wird dann mit ein wenig Verspätung und leichten Kopfschmerzen auf unsere Tour durch den Süden von Deutschland gestartet, um Burgen und Schlösser zu besichtigen. Von meinen Eltern ging es nach dem Frühstück Richtung Straßburg. Es sollte alles ganz spontan sein und so fanden wir uns am Abend ins Ohlsbach im Landgasthof Kranz wieder.






Am 27 Mai ging es dann von Ohlsbach nach Garmisch Partner-Kirchen. Ein Abstecher beim Schloss Ortenberg. 
Die Ursprünge des Schlosses Ortenberg lassen sich bis ins 11./12. Jahrhundert zurückverfolgen. Die Burg wurde von den Zähringen zum Schutz des Kinzigtals erbaut . Heute befindet sich im Schloss eine Jugendherberge.






Am Abend dann wunderschönes Wetter in Garmisch mit einem traumhaften Essen im Hotel Riessersee.






Am 28 Mai war es dann leider nicht mehr so sommerlich und die Temperaturen fielen um fast 20 Grad. Auf dem Programm die die Zugspitze. Seit dem 21. Dezember 2017 erschließt die topmoderne Seilbahn Zugspitze den höchsten Berg des Landes. Insgesamt sechs Jahre Planung und Bauarbeiten, teils unter widrigsten Bedingungen auf knapp 3.000 Metern Höhe, stecken in diesem Projekt der Superlative, das nicht nur für die Bayerische Zugspitzbahn Bergbahn AG, sondern für die gesamte, vorwiegend touristisch geprägte Region ein unbestrittenes Highlight bedeutet. 






Ja, es war kalt. -3 Grad und Schneefall.





Am nächsten Tag den 29.Mai waren wir dann in Hochform was Schlösser angeht. Zuerst Schloss Neuschwanstein. 
Schloss Neuschwanstein ist ein historistisches Schloss aus dem 19. Jahrhundert auf einem schroffen Hügel oberhalb des Dorfes Hohenschwangau bei Füssen. 









Direkt darunter das Schloss Hohenschwangau auch aus dem 19. Jahrhundert. 










Danach ging es es langsam wieder nordwärts durch Bayern zu unserem Nachlager. und jetzt wird es kurios, denn wir hatten uns ein Zimmer auf Schloss Harburg gemietet. 

Schloss Harburg (Harburg, Bayern) ist eine weitläufige mittelalterliche Anlage aus dem 11./12. Jahrhundert. Ursprünglich war es eine Stauferburg und gehörte dem Fürstenhaus Oettingen-Wallerstein.
Diese Höhenburg ist eine vollständig erhaltene Anlage mit einem bemerkenswerten Gebäudekomplex aus dem Mittelalter. Im 15. Jahrhundert wurde die Festung mit Wohngebäuden erweitert. Vom 16. bis zum 18. Jahrhundert vervollständigten weitere Anbauten eine fürstliche Residenz (Festsaal und Schlosskirche).
Ziemlich einzigartig ist die besonders gut erhaltene, spätmittelalterliche Ringmauer mit Wehrgang.

Und dort sollten wir ein Nacht verbringen. 






Als wir dort um 16:30 ankamen, fragten wir  nach einer Führung und uns wurde mitgeteilt, das die letzte Führung um 17 Uhr stattfindet. Also haben wir die gebucht und mussten feststellen, dass wir die Einzigen waren. es wurde also eine Privatführung und die Dame hat es sogar nur für uns auf Englisch gemacht. 








Auf unserem Zimmer :



Abendbrot :





Und nach dem Abendbrot wurde uns dann mitgeteilt, das wir die Nacht über ganz alleine auf der Burg wären, da keine anderen Gäste vor Ort sein. Ein ganzes Schloss für uns alleine !!!

Dann ging die Sonne unter :



Am nächsten Morgen :



Dann ging es weiter auf unser Tour. Ein kurzer Abstecher beim Schloss und Kloster Bebenhausen. 
Das Schloss und Kloster wurde Ende des 12. Jahrhunderts von den Prämonstratensern gegründet, aber 1190 an die Zisterzienser abgetreten. Vom 13. bis zum 15. Jahrhundert wuchs das Vermögen des Klosters Bebenhausen schnell, bis es zu einem der reichsten Klöster Süddeutschlands wurde. Diese Zeit war auch eine Zeit der architektonischen Erweiterung und Renovierung des Klosters. Im 14. Jahrhundert kam es unter die Herrschaft der damaligen Grafschaft Württemberg , deren Landesherren das Kloster später im 16. Jahrhundert auflösten.





Dann ging es weiter zu einem weiteren Highlight, wieder vorgeschlagen von meinen Eltern.

Es ging zum Burg Hohenzollern. 

Die Burg Hohenzollern ist der Stammsitz des Kaiserhauses Hohenzollern. Die dritte von drei auf dem Gelände errichteten Höhenburgen befindet sich auf dem Berg Hohenzollern , oberhalb und südlich von Hechingen.
Die erste Burg auf dem Berg wurde im frühen 11. Jahrhundert errichtet. Im Laufe der Jahre spaltete sich das Haus Hohenzollern mehrmals, die Burg blieb jedoch im schwäbischen Zweig , den dynastischen Senioren des fränkisch-brandenburgischen Kadettenzweiges , der später einen eigenen Kaiserthron erwarb. Diese Burg wurde 1423 nach zehnmonatiger Belagerung durch die Freien Reichsstädte Schwaben vollständig zerstört.

Von 1454 bis 1461 wurde die zweite Burg, ein größeres und stabileres Bauwerk, errichtet, das den katholischen schwäbischen Hohenzollern auch während des Dreißigjährigen Krieges als Zufluchtsort diente . Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts soll sie ihre strategische Bedeutung verloren haben und verfiel allmählich, was zum Abriss mehrerer baufälliger Gebäude führte.

Die dritte und aktuelle Burg wurde zwischen 1846 und 1867 als Familiendenkmal von Hohenzollern -Spross König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen erbaut . Der Architekt Friedrich August Stüler orientierte sich bei seinem Entwurf an der englischen neugotischen Architektur und den Schlössern des Loiretals. Kein Mitglied der Familie Hohenzollern hatte einen ständigen oder regulären Wohnsitz, als es fertiggestellt wurde, und keiner der drei deutschen Kaiser des Deutschen Reiches des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts besetzte jemals das Schloss. 1945 wurde es kurzzeitig Wohnsitz des ehemaligen Kronprinzen Wilhelm von Deutschland , Sohn des letzten Hohenzollern-Königs Kaiser Wilhelm II .

Zu den historischen Artefakten der preußischen Geschichte, die in der Burg aufbewahrt werden, gehören die Krone von Wilhelm II ., einige der persönlichen Gegenstände von König Friedrich dem Großen und ein Brief von US-Präsident George Washington , in dem er dem Hohenzollern-Verwandten Baron von Steuben für seinen Dienst bei den amerikanischen Revolutionären dankte Krieg .

















Abends haben wir dann in Gammertingen im Hotel Kreuz übernachtet und hatten ein tolles Abendessen. Dann haben wir den Abend auf unserem kleinen Balkon ausklingen lassen. 





Am 31 Mai ging es es dann weiter nordwärts. Vorbei am Schloss Solitude in Stuttgart. Schloss Solitude ist ein Rokoko - Schloss und Jagdschloss im Auftrag von Herzog Karl Eugen von Württemberg . Es wurde von 1764 bis 1769 erbaut und hatte zur damaligen Zeit einen der beeindruckensten Gärten in Deutschland. Leider sind diese Gärten nicht mehr erhalten, da nach dem Tod von Carl Eugens, der Garten aufgegeben wurde. 
Das 1763 begonnene Lustschloss zählte einst zu den eindrucksvollsten Schöpfungen des deutschen Spätbarocks. 





Weiter ging es zur Burg Stettenfels in Untergruppenbach erbaut im 11 Jahrhundert. 









Und weiter zur Burgruine Weibertreu. 
Die Burgruine Weibertreu, ursprünglich Burg Weinsberg, ist die Ruine einer vermutlich im frühen 11. Jahrhundert erbauten Höhenburg in der Stadt Weinsberg im Landkreis Heilbronn in Baden-Württemberg.
Bekannt ist die Burg durch die namen gebende „Treu-Weiber-Begebenheit“ vom 21. Dezember 1140, als nach der Kapitulation der belagerten Burg die Frauen (später „Treue Weiber von Weinsberg“ genannt) ihre Männer vor der Hinrichtung retteten, indem sie sie auf dem Rücken den Berg hinuntertrugen.








Dann ging es weiter zu unserem Nachtlager, das Hotel Karpfen in Ebersbach. 


Abends dann noch ein kleiner Bummel durch die Altstadt.





1 Juni. Der letzte Tag unserer kleinen Reise und auf dem Weg zurück zu meinen Eltern. ein Abstecher zum Schloss Erbach. Die älteste historische Aufzeichnung über das Gebäude stammt aus dem 12. Jahrhundert. Die Herren von Erbach, vermutlich Graf Gerhard I., errichteten im 13. Jahrhundert die erste Burg. Zwischen 1500 und 1530 wurde das Schloss im Renaissancestil umgebaut.







Und zum Abschluss unserer Burgentour noch Burg Breuberg, errichtet im 12 Jahrhundert durch Konrad Reiz von Lützelbach. 
Heute dient die Burg als Jugendherberge. 









Der letzte Stop war dann noch das Keltenmuseum in Glauberg, auch ein Tip von meinen Eltern. Und natürlich sehr beeindruckend. 




2 Mai. Wir sind wieder bei meinen Eltern und es steht eine Bootstour nach Linz auf dem Programm. Von Bonn nach Linz über den Rhein. 











Die Sonne war unbarmherzig und so mussten wir uns alle in Linz erstmal einen Hut oder Mütze kaufen. 

Freitag der 3 Mai. Unser vorletzter Tag uns unser letzter Abend. tagsüber noch die ein oder andere Besorgung. Abends waren wir dann mit meinen Eltern in einem Biergarten wo eine eine Band spanische Musik gespielt hat. Es war richtig toll. 






Und später am Abend noch eine Weinprobe mit den Freunden meiner Schwester : 





Dann kam der Tag des Abschieds. 4 Mai.

Wir sind morgens um elf zum Flughafen gefahren, haben den Wagen wieder abgegeben und sind zum Check In. Nach einigen Schwierigkeiten, da Australien nun noch ein bestimmtes Dokument von allen Passagieren braucht. Also das Dokument online beantragt und vorgezeigt. Dann konnten wir unsere 82 KG Gepäck einchecken. Ja, wir haben ein wenig eingekauft. Die Aussage von meinen Vater : geht ihr schon wiederkaufen.... 

Dann waren wir endlich durch den Check In. Super Nachricht : Unser Flieger musste in Köln zwischenlande, da irgendein Vollidiot seine Drohne in den Luftraum von Düsseldorf gelogen hat. Also konnten wir erst drei Stunden später nach Dubai starten. Natürlich haben wir den Anschlussflug verpasst und mussten nochmal 7 Stunden in Dubai warten. Von Tür zu Tür 41 Stunden später endlich wieder zu Hause.


Inzwischen sind wir wieder eine Woche hier. Ich wurde leider am Mittwoch positiv auf Covid getestet und mir ging es nicht ganz so gut. Inzwischen geht es mir aber schon wieder besser und ich bin wieder negativ getestet.
Sherri hat es leider schlimmer erwischt. Sie ist zwar negativ auf Covid, hat aber leider Fieber und liegt im Bett. 

Nun aber eine kleine Rückblende. 

Wir hatten einen wunderschönen Urlaub. Alle waren super nett zu Sherri und meine Schwester und Sherri sind jetzt wie Schwestern. Wir hatten eine tolle Zeit mit meinen Eltern und ich möchte mich ganz herzlich bei euch bedanken, dass wir bei euch bleiben durften und für die vielen tollen Tips von euch.

Liebe Eltern, können es kaum erwarten wieder zu euch nach Deutschland zu fliegen. 


Und hier noch ein paar Fotos die es nicht wirklich in die Timeline geschafft haben :