28.02.2023
Es ist Dienstag Morgen und bevor wir den Tag starten, schreibe ich meinen Blog. Wir haben schon wieder so viel erlebt, dass ich kaum hinterher komme.
Am 21.2. war unser letzter Tag in Esperance. Wir hatten uns entschieden nochmal an den Strand zu fahren, allerdings war es extrem heiß.
Also im Wasser war es schön kühl, aber die Luft hat sich angefühlt als würde mir jemand einen Fön ins Gesicht halten. Wir haben es also nicht lange am Strand ausgehalten und als dann noch eine Hai Warnung durch die Lautsprecher kam, haben wir uns verzogen.
Wie man sieht, niemand im Wasser und hier ist so ein Warnturm :
Am nächsten Tag ging es dann nach Albany. Wir hatten uns entschieden Hopetoun auszulassen und direkt nach Albany zu fahren. Vorbei an riesigen Salzseen und immer den endlos erscheinenden geraden Strassen folgend.
Albany hat eine ziemlich starke historische Bedeutung in West Australien. Es war die erste Kolonie in West Australien, lange vor Perth, und so haben wir den ersten Tag genutzt um die Geschichte zu erkunden. Das Wetter war durchwachsen und so hatten wir den ganzen Tag Zeit. Wir haben zuerst das ANZAC Museum besucht und dort gelernt, dass von Albany im ersten Weltkrieg fast alle Soldaten verschifft wurden, insgesamt weit über 40,000 von Australien und Neuseeland. Deutschland kommt auch hier nicht ganz so gut weg, wie in vielen historischen Museen in Australien.
Aber der Ausblick vom ANZAC Center über die Bucht von Princess Royal Harbour und King George Sound war schon spektakulär :
Auch die umliegenden Gebäude sind faszinierend :
Am nächsten Tag hatten wir dann wieder tolles Wetter und das Glück, dass Sherri jemanden kannte, die einen Cousin in Albany hat, der ein Segler ist und ein eigenes Boot hat. So hat er uns zum Segeln eingeladen.
Am nächsten Tag ging es dann wieder um die Geschichte. Zuerst das Museum of the great Southern.
Dort liegt auch eine Replica von der Brig Amity. Auf Anweisung von Gouverneur Darling segelte die Brigg 1826 unter dem Kommando von Major Edmund Lockyer nach Westaustralien , der dort die erste europäische Siedlung mit einer Militärgarnison am King George Sound, dem heutigen Albany, errichtete. Die Siedlung hieß zunächst Frederick Town. Die Expedition umfasste Major Lockyer, zwei Militäroffiziere, 18 einfache Soldaten, 23 Sträflinge und den Chirurgen Isaac Scott Nind sowie Vieh und Vorräte für einen erwarteten Aufenthalt von sechs Monaten.
Dann ging es noch zu den Aussichtspunkten, "The Gap" und "The Bridge".
Abends waren wir dann noch mit Bekannten essen, die wir nun schon mehrfach auf unsrer Reise getroffen haben :
Am nächsten Tag ging es dann wieder weiter, nach Yallingup. Yallingup ist die Basis für unsere Erkundungen.
Gestern ging es dan nach Busselton und dort zum "Busselton Jetty". Das ist der längste Jetty aus Holz in der südlichen Hemisphere, mit einer Länge von 1,8 km. Am Ende des Jetty's wurde ein Unterwasser Observatorium installiert und das haben wir uns angeschaut. Als ab in dem Zug und los ging die "Reise":
Und dann ging es runter ins Observatorium :
Schnell noch ein Mittagessen in der Brauerei :
Und so verbringen wir die Tage. Heute geht es nach Margret River, eine bekannte Weinregion in West Australien. Das Wetter is traumhaft und wir wollen heute Abend unseren ersten Sonnenuntergang an der Westküste erleben.
Am Donnerstag geht es dann weiter nach Serpentine Falls, wo wir dann recht nach an Perth sind und uns ein Auto anschauen, das ich eventuell kaufe.
Hier noch eine gute Aussage die zum Segeln passte:
Und vielleicht noch eine die zum Leben passt :























































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