17.02.21
Ach ja, und ich hatte Geburtstag. Am 12.02. wurde dann wieder ein 5 Tages Lockdown für ganz Victoria ausgerufen. Sherri und ich wollten eigentlich am Samstag nach Philip Island fahren und dort meinen Geburtstag verbringen und eine gemeinsame Freundin zu besuchen. Also kurzerhand umdisponiert und wir sind schon Freitagnachmittag gestartet. Am späten Nachmittag waren wir dann auf der Insel.
Und wenn man schon mal an der Küste darf natürlich auch Seafood nicht fehlen :
Am nächsten Tag hatten wir dann die komplette Insel für uns alleine. Normalerweise steht man an den schönen Punkten knietief in Chinesen, die dort von Melbourne aus mit Bussen hin gekarrt werden.
Überall liefen die Cape Barren Gänse rum :
Und wir waren wirklich komplett alleine :
Und ein kleiner Geburtstagseindruck :
Abends wurde dann gegrillt :
Und zum Abschluss des Tages haben wir dann draußen noch ein Feuer gemacht. :
Im Haus hat sich natürlich auch Einiges verändert. Ich habe angefangen die alten Heizkörper zu entfernen.
Vorher :
Und nachher :
Diese Woche habe ich dann mit meinem Office angefangen. Nur mal zu Erinnerung, wie es vorher aussah :
So konnte es natürlich nicht bleiben. Also kurzerhand das ganze Ding gestrichen und den hässlichen Teppich raus gerissen. Das Holz erwies sich als kleines Problem, weil in dem Haus lange geraucht wurde. Also musste ich das Holz drei mal mit einem Primer behandeln bevor ich es dann in der gewünschten Farbe streichen konnte. Selbst die Denke brauchte drei Anstriche und die Lampe musste selbstverständlich auch weg. Nun sieht es doch schon ein wenig anders aus :
Die Löcher von den Heizungsrohren wurden auch mit Hartholz verschlossen :
Jetzt muss der Boden nur noch abgeschliffen und versiegelt werden. Er ist eigentlich für das Alter in einem bemerkenswert guten Zustand.
Im garten habe ich dann noch drei neue Baume geplant. Eine Washington Naval Orange ein Kumquat und eine Tahitian Limette.
So wird mir hier also nie langweilig.
Auf dem Weg in die Stadt (Shepparton) fahre ich immer an einem riesigen Stier vorbei, den ich inzwischen Ferdinand getauft habe, da er ab und zu unter einem Baum liegt und mich daran, wie ich damals das Buch mit meiner Mutter gelesen habe.

































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